Blog » Inhalte » 21. Juni 2007
Soziale Netzwerke portieren
Übrigens zeigt meiner Meinung nach das aktuelle Beispiel Flickr sehr gut, wie schwer es ist, eine deutschland-weite Party-Community zu schaffen. Es gibt nämlich dutzende lokale Portale, die sehr erfolgreich laufen und in denen die Mitglieder extrem vernetzt sind. Zwar kann man durch gute Partybilder durchaus einzelne Mitglieder temporär auf das eigene Portal locken, jedoch werden sie weiterhin ihre Kontakte bei der Konkurrenz pflegen und damit auch die größte Bindung zur Konkurrenz haben.
Aus diesem Grund sehe ich die einzige Chance für die Schaffung einer deutschland-weiten Party-Community (sofern es überhaupt möglich ist) auch in der Zusammenarbeit mit anderen bestehenden Portalen. Im Idealfall gelingt es einem, sich als "Dienstleister" für die anderen zu positionieren, in dem er allein die technische Infrastruktur und alle anderen die Mitgliederbasis für die Community stellen. Im Grunde genommen würde es sich dabei um eine Art Genossenschaftsbetrieb für Partybilder handeln
Die andere Alternative würde natürlich darin liegen, einige Konkurrenten aufzukaufen. Mit 2-3 Millionen Euro sollte es durchaus möglich, mehre kleine regionale Anbieter mit jeweils bis zu 10.000 Mitgliedern in die eigene Community zu integrieren.
