Blog » Inhalte » 19. Dezember 2007

Fazit zum letzten Webmontag

Am vergangenen Montag war ja Webmontag in Frankfurt und leider war meine Vorfreude unberechtigt gewesen. Die Vorträge, auf die ich mich gefreut hatte, fielen leider wegen Krankheit aus und so wurde es wieder einmal ein langweiliger Webmontag, der zunächst kaum Abwechslung bot. Erst das anschließende "Kuscheln" in der Kneipe rettete den Abend, so dass ich dann doch erst um 1 Uhr zu Hause war.

Dennoch habe ich mittlerweile das Gefühl, dass sich das Prinzip des Webmontags erledigt hat. Die Konkurrenz durch qualitativ bessere Barcamps ist meiner Meinung nach zu groß. Die Webmontage (zumindest in Frankfurt) verkommen dafür zu einem Testlauf für Leute aus der dritten Reihe.

Auch wenn es am Anfang der Frankfurter Webmontage heftig kritisiert wurde, würde ich mich darüber freuen, wenn wieder mehr Firmen / Startups aus ihrem Alltag und über ihre Probleme bzw. auch Erfolge berichten würden - auch wenn diese Vorträge vielleicht manchmal einer Verkaufsveranstaltung ähneln würden. Aber die jetzigen Vorträge auf niedrigstem Level schaden mittlerweile der ganzen Sache.

Aus ähnlicher Motivation habe ich auch versucht, Robert Basic zu überzeugen, sein geplantes Intranet Barcamp nur auf Basis von persönlichen Einladungen zu organisieren. Denn gerade hier sehe ich die Notwendigkeit, dass die Qualität der Teilnehmer äußerst hoch ist. Ein normales Barcamp, bei dem jeder kommen und mitdiskutieren darf, wird nicht helfen, das Web 2.0 in deutschen Unternehmen voran zu bringen.

Ich bin mal gespannt, was daraus wird. Und ob ich dennoch auf das Camp gehen darf ;-)

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