Blog » Inhalte » 18. März 2008
TypeRoom - Fazit
Seit ein paar Tagen habe ich eine Einladung zur Beta-Version von TypeRoom in der Mailbox und heute bin nun endlich dazugekommen, das vielversprechende Tool zu testen.
TypeRoom bietet eine neuartige, webbasierte Editier-Möglichkeiten von neuen und bestehenden Webseiten nach dem Prinzip "What You See Is What You Get" an. Durch Angabe einer Webadresse wird die entsprechende Webseite in TypeRoom geladen. Ähnlich wie im Javascript-Tool Firebug lassen sich dann einzelnen HTML-Elemente markieren und individuell bearbeiten. Das Hinzufügen neuer Elemente ist an jeder beliebiger Stelle möglich. Um geänderte Webseiten wieder speichern zu können, wird es in Zukunft eine kostenpflichtige Variante geben, in der dann die Seiten automatisch per SFTP an den jeweiligen Host-Server übertragen werden können. Wie dies alles genau funktioniert, zeigt übrigens ein kleiner Screencast auf der Startseite von TypeRoom

Soweit so gut... Das Prinzip von TypeRoom erschließt sich bereits nach wenigen Minuten, jedoch ist genauso schnell die Arbeitslust auch wieder vorbei. Sicherlich ist das bislang nutzbare TypeRoom Lite nur als Studie für das geplante Content-Management-System zu betrachten, aber persönlich hatte ich mir etwas mehr erhofft.
Nach eigenen Angaben soll TypeRoom aus einem CMS-Tool hervorgegangen sein, das bei Firmenkunden überraschend erfolgreich gewesen sein soll. Das weiterentwickelte Typeroom soll sich nun dagegen an ein Massenpublikum wenden. Allerdings kann ich dies recht wenig nachvollziehen. So wie sich TypeRoom mir bislang präsentiert, wäre es gleichbedeutend, wenn ich meinen Kunden sagen würde, dass sie ihre Webseiten zukünftig in http://www.adobe.com/de/products/dreamweaver/">Adobe Dreamweaver aktualisieren sollen.
Ich bin ein großer Fan davon, dass Kunden möglichst einfach ihre eigene Webseiten pflegen und gegebenenfalls sogar selbstständig erweitern können. Aber so bitte nicht...
